Farbsacktrennsystem: Teuer, unbrauchbar und unnötig

Die Stadtbernerinnen und Stadtberner haben am 28. November 2021 über das neue Abfallentsorgungssystem zu befinden. Für das geplante Farbsacktrennsystem werden zusätzliche Container benötigt, welche jedoch das Strassenbild verschandeln und private Plätze wortwörtlich zumüllen. Es entstehen ebenso unangenehme Gerüche. Zudem entstehen durch unbrauchbare Container, die von der Stadt «kostenlos» ersetzt werden, ein Rattenschwanz an Kosten, die schlussendlich von den Steuerzahlenden getragen werden.

Die von der Stadt veranschlagten Gesamtkosten in der Höhe von 10 Millionen werden kaum ausreichen. Die Stadt gibt offen zu: «Hinzu kommen Betriebsfolgekosten» – ohne eine Zahl nennen zu können. Dazu kommen die Kosten für die Erstellung des Containerplatzes, welche zulasten der Liegenschaftseigentümerinnen und –Eigentümer gehen. Die Schlacht von all den neuen Plastiksäcken belastet zudem die Umwelt und diese sind schädlich für unser Klima. Für die verschiedenen Farbsäcke muss Platz in der Küche oder ähnliches geschaffen werden und man darf den Kehrichtsack nicht mehr vor dem Haus abstellen. Aber der Aufwand bleibt der gleiche: «An den Abfuhrtagen müssen die Container vom Standplatz an einen sogenannten Bereitstellungsplatz an der Strasse gestellt werden», schreibt die Stadt.

Das neue System bedeutet keine Entlastung für die Angestellten der Müllabfuhr: Auch die Container müssen von der Müllabfuhr bis zum Müllwagen gestossen werden. Zudem werden die Anzahl Abfuhrtage reduziert.

Fazit: Trennen – Mischen – Ausleeren – Sortieren – Trennen – Entsorgen. Der getrennte Müll muss teilweise nochmals von Menschenhand sortiert werden – und dies auch im Ausland! Das ist ökologischer Blödsinn. Nur mit einem NEIN am 28. November 2021 kann dies gestoppt werden.

Vereinigung BernAktiv will Einsatzabbruch gegen die Reitschule aufklären und wissen welche Person dafür namentlich verantwortlich zeichnet

Die Vereinigung BernAktiv fordert die lückenlose Aufklärung betreffend den Abbruch der Razzia vor der Reitschule vom vergangenen Samstag.

Die Vereinigung BernAktiv ist empört über den Umstand, dass trotz einsatzfähigem Grossaufgebot der Kantonspolizei und trotz vollständiger Abriegelung des Reitschulgeländes eine äusserst erfolgsversprechende Aktion gegen gewalttätige Linksextremisten unerwartet abgebrochen wurde. Sie fordert eine lückenlose Aufklärung, weshalb sich die Staatsanwaltschaft gemäss Zeitungsbericht in der heutigen Ausgabe der Berner Zeitung geweigert hat, den nötigen Durchsuchungsbefehl gegen das Reitschulareals auszustellen.

Bereits am vergangenen Donnerstag sind SVP Parteipräsident und Stadtrat Thomas Fuchs sowie Stadtrat Janosch Weyermann im Stadtrat in dieser Angelegenheit vorstellig geworden, insbesondere auch weil sich Polizeibeamte an sie wandten, welche nicht verstehen konnten, weshalb trotz Steinwürfen auf die Polizei und auf eine unbeteiligte Person und trotz massierten Einsatzkräften vor der Reitschule eine erfolgsversprechende Polizeiaktion abgebrochen wurde.

Für die Vereinigung BernAktiv stellt sich insbesondere die Frage, aus welchem Grund die Staatsanwaltschaft – trotz Aussicht auf Erfolg – keinen Durchsuchungsbefehl des Reitschulgeländes ausstellte. Unter dem Grundsatz: «Kein Fussbreit dem gewaltbereiten linksextremen Milieu rund um die Reitschule!» sollen sowohl juristische Abklärungen wie auch weitere parlamentarische Interventionen Licht ins Dunkel dieser unrühmlichen Abbruchaffäre bringen.

Die Vereinigung BernAktiv fordert zudem die Bekanntgabe des Namens und Parteizugehörigkeit des zuständigen Staatsanwaltes oder der zuständigen Staatsanwältin, welche diesen fatalen Fehlentscheid zu verantworten hat.